Das Adventsfest

 

 

Nun ja, wenn's denn so abläuft wie das letzte Hausfest... Ich erinnere mich an Michaela, erinnere mich an jene denkwürdige Nummer in der Tiefgarage, ihr Mann volltrunken am Tisch, wir beide, Michaela und ich, nur an den entscheidenden Stellen entkleidet, in meinem Auto...

Ich habe sie danach nur selten gesehen: Michaela wohnt im Nachbareingang und ist unter der Woche häufig auf Schule. Hoffentlich kann ich sie heute wiedersehen! Ich bin wieder mal der letzte. Ich mache meine Runde, begrüße jeden, die Witwen besonders persönlich, und überschlage die Chancen auf den freien Stuhl neben Michaela. Sie ist gekommen, aber wo ist ihr Mann? Meine Runde ist beendet, aber wo nun Platz nehmen?

 

Sie winkt mir, deutet auf den Platz neben sich. Ich nicke, mir soll es nur recht sein. Der Abend fängt gut an. Man gießt Kaffee ein, man bietet selbstgemachten Kuchen und Stollen an, probiert, lobt pflichtschuldig - das meiste ist wirklich gut - prima, dass ich als Junggeselle von solchen Pflichten entbunden bin.

 

Ab und an ein verstohlener Seitenblick auf Michaela. Der entzückende Haarknoten in ihrem Nacken ist verschwunden, statt glatten braunen Haares üppige dunkelblonde Locken. Kein kratziger Wollpullover, ein enger Pulli, dunkelgrün, wunderbar mit ihren Locken harmonierend, zeigt deutlich die Formen ihrer Brüste. Ich werde geil und spüre, wie mein Schwanz in meiner immer noch zu engen Jeans wächst und hart wird und verlangend pocht...

 

Wo ist ihr Mann? Ich sitze wie auf Kohlen, eine Tasse Kaffee, eine zweite, eine dritte, sehr bald muss ich heftig pinkeln. Mein Schwanz ist mal schlaffer, mal härter, immer jedoch noch so groß, dass ich befürchten muss, nur gekrümmt zur Tür zu gelangen. Ein beherzter Griff in die Hose, den Schwanz zu richten, verbietet sich selbstredend. Was sollen die Witwen denken? Nervös rutsche ich auf meinem Stuhl hin und her. Irgendjemand in der Runde niest und putzt sich die Nase. Das ist die Lösung!

 

Ich rutsche auf meinem Stuhl etwas zurück, fingere in der Hosentasche nach einem Taschentuch, verstohlen drücke und schiebe ich, bis mein Schwanz eine bequemere Stellung in der Hose erhalten hat.

 

Nach einer Anstandsminute erhebe ich mich, schnelle Schritte bringen mich zur Tür und zur Toilette. Michaela wartet auf mich, als ich wieder unter den Lebenden erscheine.

 

»Willst du lange bleiben?« Ein Blinzeln in ihren dunklen Augen, ihre Mundwinkel lachen mich an.

 

Mein Blick streift ihre Brüste. »Wo hast du deinen Mann gelassen?«

 

»Schießübung. Also, willst du noch lange bleiben?«

 

»Soll ich dir deinen BH zurückgeben? Den grünen?«

 

»Ach, du hast den...«

 

Selbstredend. Dummerweise hat ihn auch noch meine Mutter im Auto gefunden, unter dem Beifahrersitz, als sie nach ihrem heruntergefallenen Schlüsselbund angelte. Es war nicht einfach, meiner Mutter zu erklären, dass ich ihr diese Frau nun gerade nicht vorstellen kann.

 

»Hm.«

 

»Bei dir?« Das klingt nicht wie eine Frage.

 

Ich nicke. Ich spüre, wie mir die Kehle eng wird. »Mir wird bestimmt gleich übel.« krächze ich.

 

Sie lacht. »Ich werde nach dir sehen.« Michaela dreht sich um und verschwindet hinter der Toilettentür.

 

Das kann ein sehr interessanter Abend werden. Ich begebe mich zurück an die Kaffeetafel, lasse mir noch ein Stück Stolle auftun, ordentlich Sahne drauf.

 

Zehn Minuten später, Michaela sitzt längst wieder neben mir, bemühe ich mich, das Blut aus meinem Gesicht weichen zu lassen.

 

»Mir ist übel.«, murmele ich mit schmalen Lippen, »Muss wohl doch zuviel Sahne gewesen sein...«

 

Gute Ratschläge aus der Runde, mir wird Pfefferminztee vorgeschlagen und Magenbitter, letzteren lehne ich ab - kein Alkohol jetzt bitte - kündige an, dass ich mir einen Tee kochen und mich hinlegen werde, verabschiede mich aus der Runde mit möglichst leidendem Gesichtsausdruck.

 

Mein Schwanz ist schon wieder angeschwollen und macht mir das Gehen schwer. Kein Problem dieses Mal, schließlich habe ich Magenkrämpfe. Die Wohnungstür fällt hinter mir ins Schloss.

 

Schon bald klingelt es. Michaela! »Soll ich Ihnen einen Pfefferminztee machen?« fragt sie mich laut in der offenen Tür. »Der tut Ihnen bestimmt gut!«

 

Ich greife sie am Arm und zerre sie in meine Wohnung. »Mir tut was anderes gut.«

 

»Zum Beispiel?« fragt sie mich, legt ihren Kopf schräg und schaut mich an. Am Arm ziehe ich sie zu mir heran. »Sex. Mit dir.« flüstere ich ihr ins Ohr.

 

Unsere Lippen finden sich. Unsere Zungen spielen miteinander.

 

»Du rauchst nicht mehr?«

 

Sie tritt einen Schritt zurück und sieht mich an. »Stört's dich?«

 

»Nö. Und der Kuss schmeckt besser. «

 

Mit den Augen entkleide ich sie. Ich stelle mir vor, wie sie den Pulli über den Kopf zieht, die Arme dabei reckt und ihre Brüste sich heben und ihre Rippen hervortreten. So stelle ich sie mir vor. Die Arme immer noch oben, öffnet sie den Verschluss des BHs hinter ihrem Rücken. Sie benötigt eine kleine Weile dazu, und es ist der grüne BH. Der Verschluss öffnet sich, sie streift mit lässigen Bewegungen die Träger von ihren Schultern. Ihre Brüste werden nun endlich frei, eher birnenförmig, die Spitzen, von kräftig erigierten Nippeln in kleinen dunkelbraunen Warzen gekrönt, leicht nach außen zeigend. Ich stelle meine Augen gleichsam auf große Vergrößerung, fahre näher heran mit ihnen: Am Brustansatz, gleich bei ihren Achselhöhlen, kann ich Gänsehaut entdecken... Ist ihr kalt? Vergrößerung aus.

 

Sie hat die Arme heruntergenommen, zeichnet mit ihren Händen die Linie ihres Körpers nach. Aufreizend langsam tut sie das, doch schließlich erreichen ihre Hände den Bund ihrer Hose. Sie spielt mit den Fingern an den Knöpfen der Hose, sie öffnet den obersten, schließt ihn wieder, zögert, öffnet ihn...

 

Mir wird die Hose zu eng, mit einem entschlossenen Griff öffne ich den Reißverschluss, ziehe die Hose herunter, dann den Slip, der Saum des Slips streift die Eichel und zieht die Vorhaut gänzlich zurück... Ich muss kichern: Vorhaut ist die Haut, die's beim Vorziehen zurückhaut...

 

»Was ist?«

 

Michaela steht immer noch vor mir. Einen Schritt entfernt, greifbar nahe. »Mein Mann... Er kommt nach zehn zurück. Und vorher muss ich mich noch mal auf der Feier zeigen.«

 

Es muss jetzt so gegen sechs sein. Zwei Stunden für uns, drei vielleicht. Ich drehe mich um und gehe ins Schlafzimmer.

 

Ich bin mir sicher, dass Michaela mir folgt. Gardinen zu, gedämpftes Licht, Heizung auf.

 

»Nett.« Sie steht hinter mir, presst ihre Brüste an meinen Rücken. Sie greift mir durch die Beine, fasst fest zu, knetet meine Eier, drückt meinen Schwanz. Ich knurre vor Vergnügen. Sie bläst mir leicht ins Ohr. »Wirklich nett. Das sehen wir uns genauer an.«

 

Sie dreht mich um, und dieses Mal ist sie es, die meinen Kopf in die Hände nimmt und festhält, ganz festhält, während wir uns küssen. Irgendwann müssen wir Luft holen. Mit dem Mund, meinen Lippen und meiner Zunge erkunde ich ihren Hals. Sie wirft den Kopf zurück, ihre dunkelblonden Locken wirbeln wie eine Mähne durch die Luft. Am Haaransatz kann man das frühere Braun erahnen...

 

Die Senke direkt am Hals, hinter ihrem Schlüsselbein. Ein Schweißtropfen hat sich hierher verirrt, ich schmecke Salz und ihre Haut und einen Hauch Parfum, Sandelholz oder Moschus. Meine Zähne zerren am Kragen ihres Pullis, ich puste in die Senke zwischen ihren Brüsten, Gänsehaut - tatsächlich, sie reagiert mit Gänsehaut - zeigt sich und verschwindet rasch wieder.

 

Ich gehe vor ihr in die Knie. Mit raschen Griffen öffne ich ihre Hose, zerre sie nach unten. Sie trägt einen grünen Slip, zartes Gewebe, ich schmecke den Stoff und einen Hauch ihres Geruches, ihres ganz speziellen Geruches als Frau. Ich drücke meinen Mund, mein ganzes Kinn, gegen den Stoff und versuche, diesen Geschmack in mich aufzunehmen. Es ist weich unter dem Stoff. Ich reibe mein Kinn hin und her, ich bin nicht ganz frisch rasiert, es kratzt und ziept...

 

Meine Zähne treten wieder in Aktion. Der Geschmack wird intensiver am Saum ihres Slips, zwischen ihren Beinen. Ich ziehe den Slip mit den Zähnen nach unten, ich schummele dabei, meine Hände an ihrem Po helfen ein wenig nach. Dann, endlich, ist es geschafft. Ihre Schamlippen sind etwas geöffnet, liegen prall und geschwollen und rot und rosa vor mir. In ihren Schamhaaren, dunkler noch als das frühere Braun ihrer Haare, glänzen Tropfen und Tröpfchen. Mit der Zunge erforsche ich den Spalt zwischen ihren Schamlippen.

 

Ich werde immer geiler und öffne mit einer Hand meine Hose, mein Schwanz springt hervor, ich beginne, ihn zu wichsen. Langsam und genussvoll. Ich bin beschäftigt zwischen ihren Beinen. Fast vergrabe ich meine Nase zwischen ihren Schamlippen. Der Geruch ist jetzt so intensiv, so betäubend...

 

Mit der Nasenspitze, direkt dort, wo ihre Schamlippen sich vereinigen, massiere ich ihren Kitzler.

 

»Hör auf... hör auf damit, hörst du?«

 

»Warum?« grunze ich und bin mir nicht sicher, ob sie das versteht.

 

Ihre Hände ziehen an meinem Kopf, ich stemme mich dagegen, will diesen Duft genießen und diesen Geschmack.

 

»Ich will dich und ich will nicht, dass du dich an mir mit dir beschäftigst!«

 

Richtig, ich hole mir ja grade einen runter. Mir schießt das Blut in den Kopf. Sie zerrt ihren Pullover über den Kopf, kein BH, ihre Brüste springen hervor. In der Form habe ich mich in meinen Tagträumen nicht geirrt, meine Hände haben damals in der Tiefgarage doch richtig gefühlt. Ihre Brustwarzen sind groß, rotbraun, bedecken ausufernd die ganze Spitze ihrer Brüste, zeigen leicht nach außen.

 

Ich fühle ihre Hände auf meinen Schultern, sie stößt mich zurück, meine Schulter stößt schmerzhaft gegen die Bettkante. Sie kippt einfach nach vorn, mir entgegen, geht in die Knie. Mit einem harten Griff packt sie mich an der Schwanzwurzel - ich höre tausend Engelein singen - rutscht auf den Knien ein wenig hin und her und senkt ihren Unterleib. Ich glaube, ihre Schamlippen einzeln zu spüren: erst die eine, dann die andere. Mit offenem Mund liege ich auf dem Rücken, Kopf und Schulter schmerzhaft gegen die Bettkante gepresst, und sehe ihr zu.  

Ein leises Schmatzen ist zu hören, als sie ihren Körper mit seinem ganzen Gewicht auf meinen Schwanz fallen lässt. Ich ächze und gebe irgendeinen unzivilisierten Lauf von mir. Michaela kichert und beginnt, sich zu bewegen. Ich spüre sie, ich sehe sie, sie hat sich auf beiden Armen aufgestützt, ihre Brüste baumeln vor mir, kaum eine Handbreit von meinen Augen entfernt. Alles sehe ich überdeutlich und wie in Zeitlupe: Sie bewegt ihren Unterleib auf und ab, an ihren Oberschenkeln spielen Muskeln, eine zähe Flüssigkeit sammelt sich in ihren und meinen Schamhaaren. Sie hält die Augen geschlossen, ihr Bauch, ein winziges Bäuchlein, zuckt, die Muskeln an ihren Schenkeln krampfen. Die Lippen fest aufeinander gepresst, atmet sie heftig durch die Nase...

 

Ich hatte mich vorbereitet und brauche nicht lange. Im Gegensatz zu ihr schreie ich, als ich meinen Orgasmus erlebe, ich spüre, wie der heiße Samen in ihr meinen Schwanz verlässt und meine, den Aufprall der Samenflocken auf ihrer Scheidenwand zu hören und zu spüren. Sie bewegt sich langsamer und träger. Zwischen ihren Brüsten hat sich Schweiß gesammelt, kleine Tropfen fallen auf meine Brust herab. Immer noch bewegt sie ihren Unterleib. Ich recke ihr meinen Kopf entgegen, lecke die Schweißperlen zwischen ihren Brüsten, lecke ihre Brustwarzen, sauge an ihren Nippeln. Eine andere Flüssigkeit: Milch?

 

Ich bin erledigt, fertig, fix und alle. Sie rollt sich neben mich auf den Teppich und bettet ihren Kopf an meiner Schulter. Eine Zeitlang atmen und schweigen. Die Heizung rauscht.

 

»Du hast mich vorhin nicht weiter gefragt, warum ich nicht mehr rauche.«

 

»Ja, und?«

 

Schweigen. »Ach, vergiss es. Ich muss wieder runter.«

 

Und so liege ich da, meine Schulter schmerzt, mein Hals, und ich sehe ihr zu, wie sie sich anzieht. Michaela fragt nach ihrem BH, findet ihn, zieht ihn über, passend zu dem Slip, den sie feucht und duftend wieder über ihre Schenkel streift.

 

Gut, dass ich Magenschmerzen habe und heute niemanden mehr sehen muss.