Der Nachbar

 

 

Teil 1:

Ich hatte mich schweren Herzen von meinem Verlobten getrennt, da er es mit der Treue nicht ganz so Ernst nahm, wie man es sich als Frau gerne wünscht. Ich nahm mir eine kleine Dachgeschoss-Wohnung. Sie war ganz nach meinem Geschmack, nicht allzu groß, aber mehr brauchte ich als Single ja auch nicht. Das schönste aber war der kleine Balkon, der in das Dach eingearbeitet war. So dass sie trotz der sonst schrägen Wände, ein recht großes Fenster mit Balkontür hatte. Der einzige Nachteil war, dass der Balkon auch von der angrenzenden Wohnung benutzt werden konnte. Lediglich ein kleiner Zaun diente als Grenze. Als ich einzog war es eh Winter, und so kümmerte es mich erst mal wenig.

 

Mit dem alleine sein hatte ich keine großen Probleme, im Gegenteil ich war froh mein eigener Herr zu sein. Mein früheres Privatleben wurde meist von meinem Verlobten und seinen Fußball fanatischen Freunden bestimmt. Warum auch immer, aber ständig saßen sie bei uns herum, ließen sich voll laufen und gaben kluge Kommentare zu den jeweiligen Fußballspielen ab. Ich hatte von Männern erst mal die Nase gestrichen voll.

 

Meine beste Freundin Ute kümmerte sich sehr viel um mich. Sie war verheiratet, aber ihr Mann war sehr oft auf Montage und somit verbrachten wir viele Abende zusammen. Wir verstanden uns prächtig und konnten über alles reden. Eines abends, als wir mal wieder über Männer herzogen, fragte sie mich unverblümt: »Fehlt dir eigentlich nicht hin und wieder Sex?« Ups, dieses Thema hatten wir noch nie besprochen, wenn ich ehrlich bin, war ich eher etwas verklemmt, was dieses Thema angeht. Sicher hatte ich mit meinem Ex Sex gehabt, aber außer bumsen und vielleicht mal blasen (was ich nie gerne getan habe) spielte sich nicht allzu viel ab.

 

»Nö«, sagte ich gelangweilt, »geht auch ohne.« »Was?« fragte Ute erstaunt, »Das könnte ich nicht. Ich brauche das fast jeden Tag.« »Jeden Tag? Ja, aber dein Mann ist doch so oft unterwegs. Gehst du fremd?« »Nein, nein! Wo denkst du hin?«, gab sie zurück. »Aber wofür hat man denn Hände? Und es gibt so schöne Spielzeuge mittlerweile, da kannst du fast auf die Männer verzichten.«

 

Das Gespräch wurde mir zu heiß. Ich habe eine streng katholische Erziehung genossen, und dieses Thema war absolut tabu gewesen. Ich habe auch noch nie das Bedürfnis gehabt, mich selber zu streicheln. Ute sprudelte nur noch so aus sich heraus. »Also ich habe mir da vor kurzem einen Dildo gekauft. D glaubst ja gar nicht, wie das mit dem Ding abgeht. Wenn du ihn ansetzt und dann richtig vibrieren lässt, siehst du Sterne, das sage ich dir. Das Schönste ist, du kannst dir die Größe aussuchen, die du brauchst. Und du bist nicht davon abhängig, was dir ein Mann zu bieten hat. Ullis Penis ist nämlich nicht einer der größten. Er hat ziemlich blöd geguckt, als ich mit dem Ding ankam.«

 

Die Unterhaltung schien mir aus den Fugen zu geraten. Was interessiert es mich, was Utes Mann für einen Penis hat? »Wir gehen mal zusammen in den Erotik Shop und gucken mal, dass wir was schönes für dich finden.« »Können wir ja mal machen.«, willigte ich ein, damit sie bloß von diesem Thema runter kommt.

 

In den nächsten Tagen beschäftigte ich mich öfter mit diesem Thema. Mich wunderte dabei, dass Ute so selbstverständlich darüber sprechen konnte. Ich erwischte mich immer wieder, wenn ich abends in meinem Bett lag, dass ich an Sex dachte. Ich weiß nicht woran es lag, aber jetzt hörte ich auch hin und wieder verdächtige Geräusche aus der Nachbarwohnung. Wahrscheinlich war die Wohnung spiegelverkehrt geschnitten, so dass die Schlafzimmer direkt nebeneinander lagen. Es war schon komisch, zu wissen, dass vielleicht einen Meter neben mir, nur getrennt durch eine dünne Wand, zwei Menschen Sex hatten.

 

In der Wohnung lebte ein fast gleichaltriges Paar. Ich kannte sie nur vom Sehen, offensichtlich waren sie sehr viel unterwegs.

 

Irgendeine geheime Kraft trieb mich sogar dazu, ganz dicht an die Wand zu rutschen, ein Ohr an sie zu legen und zu lauschen. Ich konnte nun genau das Stöhnen einer Frau vernehmen, eine Männerstimme hörte ich sagen: »Nicht so laut. Du weißt doch wie hellhörig es hier ist.«

 

Mit der Zeit horchte ich regelmäßig und stellte fest, dass die beiden fast täglich Sex hatten. Ich wurde aber auch immer trauriger über meinen derzeitigen Zustand. Hatte ich eigentlich schon mal einen richtigen Orgasmus? Was hatte Ute gesagt, du siehst Sterne? Ich hatte bislang mit einem einzigen Mann Sex, war er eigentlich gut im Bett? Sterne habe ich dabei nie gesehen. Wie sollte ich das beurteilen?

 

Immer häufiger wanderten meine Hände unter die Bettdecke und suchten mein haariges Dreieck. Ich empfand es als angenehm, mir über meine Schamlippen zu streicheln. Mit der Zeit machte ich es fast jeden Abend. Es ging sogar so weit, dass ich mich im Bademantel vor den Fernseher setzte, meine Beine spreizte und mich genüsslich streichelte. Ich wurde auch von mal zu mal feuchter. Langsam gewöhnte ich mir eine Technik an, die mich regelrecht antrieb immer weiter zu machen. Mit Zeige- und Mittelfinger der linken Hand zog ich die Haut über meinem Kitzler zur Seite und mit dem Zeigefinger der rechten massierte ich ihn dann.

 

Eines Abends passierte es dann. Wie besessen massierte ich meinen Kitzler, ich konnte einfach nicht aufhören. Ich konnte nicht mehr ruhig sein, ich hörte mich laut stöhnen. Ich krallte meine Finger in die Schamlippen, presste meine Beine zusammen. Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa. Oh Gott!, dachte ich, als die Anspannung aus meinem Körper wich. Was war das?

 

Sicherheitshalber fasste ich noch mal an meinen Kitzler, er war so empfindlich geworden, dass ich quieken musste. »Mein erster Orgasmus, mein erster Orgasmus.« trällerte ich leise vor mich hin. Ich habe mich gerade selber zur Frau gemacht.

 

Total erschöpft, aber sehr zufrieden schlief ich ein, selbst das zur Gewohnheit gewordene Horchen brauchte ich in dieser Nacht nicht.

 

In der nächsten Zeit machte ich es täglich. Ich lernte viel dazu und war auch in der Lage meinen Höhepunkt zu steuern, raus zuschieben, denn optimalen Moment abwarten. Plötzlich fiel mir wieder das Angebot von Ute ein, ein Dildo, ja jetzt war ich dazu bereit. Ich wollte es probieren. Da Ute aber nie mehr von diesem Thema gesprochen hatte, traute ich mich nicht davon anzufangen. Ich beschloss, auf eigene Faust an so ein Ding heranzukommen.

 

Es dauerte fast zwei Wochen, bis ich in den Shop gelangte. Ich ging zwar täglich nach Büroschluss dort hin, aber es waren ständig Passanten da, die einfach an dem Laden vorbeigingen und die mich hinderten, als junge Frau so einen Laden zu betreten.

 

Als ich endlich den ganzen Mut zusammen genommen hatte, stürzte wie eine Besessene in das Geschäft. Unsicher schaute ich mich in dem Laden um. Ich hätte nie vermutet, dass er so riesig war. Überall standen Männer und schauten sich Hefte an. Eine Verkäuferin kam auf mich zu, vermutlich sah man mir meine Unsicherheit aus 50 Metern Entfernung an. »Kann ich Ihnen behilflich sein?« »Ja, äh, nee, ich schaue mich nur mal um.« »Tun Sie das. Wenn Sie eine Frage haben, ich bin hier vorne.« Hastig entfernte ich mich von ihr.

 

Irgendwann erblickte ich ein Regal mit Sachen, die ich nicht kannte. Ich schlenderte an ihnen vorbei, als wenn ich auf den Bus wartete. Immer wenn sich ein Mann näherte entfernte ich mich. Gar nicht so einfach, an einen Dildo heranzukommen, dachte ich mir. Plötzlich eine Stimme hinter mir. »Na, schon was gefunden?« Ich zuckte zusammen. Es war die Verkäuferin.

 

»Ich kann Ihnen diesen hier empfehlen.« Sie hatte einen Dildo in der Hand. Innerlich erschrak ich heftig. So ein großes Teil hatte ich nie gesehen. Sie fing an und packte ihn aus. »Hier fühlen Sie mal, wie echt oder?« Versteinert stand ich mit dem Gummischwanz in der Hand da. »Ja, Sie haben Recht.«, sagte ich und wollte ihn so schnell wie möglich los werden. Aber wie Verkäuferinnen so sind, war sie schon wieder damit beschäftigt, andere Modelle zu präsentieren. »Oder der hier. Er ist zwar aus Plastik, dafür aber stufenlos regelbar. Kommt immer darauf an, wie Sie ihn einsetzen wollen.«

 

Plötzlich tauchte ein Mann neben mir auf. Wenn Neger nicht schwarz sondern rot wären, dann wäre ich jetzt ein tief Schwarzer. Ich stand neben dem Kerl mit einem Dildo in der Hand, der echter nicht aussehen kann. Die Verkäuferin plapperte immer noch. »Ich gestehe Ihnen was. Den Sie da jetzt haben, den habe ich auch zu Hause. Herrlich, sage ich Ihnen. Aber wie gesagt, kommt immer darauf an ob sie ihn...« Sie hatte den Mann entdeckt und redete nicht weiter. »Ihr Mann?« fragte sie erschrocken. »Nein, nein.«, antwortete er, »Ich möchte für meine Frau auch so einen Dildo kaufen. Was nimmt man denn da am besten?« »Ja«, sagte die Verkäuferin fast verlegen, »das kommt immer auf die Dame an.«

 

Ratlos schaute der Mann an dem Regal entlang. »Also wissen Sie, meine Frau weiß nicht, dass ich ihr eine Freude machen möchte. Wo sind denn da die Unterschiede? Ich meine von der Größe mal abgesehen.« »Ja, wie soll ich sagen?«, fing sie wieder an, »Sagen wir es mal so. So ein Teil kann man ja auf zwei Arten einsetzen. Benutzt man ihn im klassischen Sinne, dann ist einer aus Gummi sinnvoller. Sehen Sie, so einen wie die Dame gerade in der Hand hat.« Reflexartig übergab ich ihn an meinen Nachbarn, prüfend nahm er ihn in die Hände. »Fühlt sich ja wirklich echt an, muss ich schon sagen.«, meinte er und rieb ihn regelrecht. »Er vibriert zwar auch, aber wenn er mehr als Vibrator eingesetzt werden soll, empfehle ich Ihnen diesen hier. Es ist zwar aus Plastik und daher nicht so gefühlsecht, dafür vibriert er intensiver.« »Mm, was meinen Sie denn?«, fragte mich plötzlich der Mann. »Ich????... ich, ja ich nehme den hier.« Ich riss ihm förmlich den großen Spaßmacher aus der Hand. »Ok, dann nehme ich auch so einen.« »Ist recht.«, sagte die Verkäuferin und machte sich auf den Weg zu Kasse.

 

Artig folgten wir ihr. Offensichtlich muss die Verkäuferin am Umsatz beteiligt sein, denn sie hielt dem jungen Mann ein kleines Kästchen vor die Nase. »Wenn Sie ihrer Frau noch was besonderes mitbringen möchten, dann kann ich Ihnen diese Liebeskugeln wärmstens ans Herz legen.« Sie zog einen Faden aus dem Kästchen, woran in einem Abstand von ungefähr drei bis vier Zentimetern zwei Kugel mit einem Durchmesser von circa drei Zentimeter befestigt waren. Ungläubig schaute er die fleißige Verkäuferin an. »Wie ich an Ihrem Blick sehe, kennen sie diese wunderbaren Kugeln noch nicht. Ich werde Ihnen das mal erklären. Also die Dame führt die beiden Kugeln nacheinander ein, sie wissen schon wo?« »Ja klar.«, gab er eifrig zurück, »Und dann?« »Der Clou an der Sache ist, dass in jeder Kugel noch eine kleinere aber etwas schwere ist, die bei Bewegungen gegen die äußere stößt und dadurch Schwingungen bewirkt, und diese Schwingungen lösen dann bei der Dame wunderbare Gefühle aus.«  

Gespannt hatte ich zugehört. Mittlerweile war ich froh, dass der Mann da war, so konnte ich in Ruhe an diesem kleinen Vortrag teilnehmen. Genau wie der Mann kaufte ich auch noch diese ominösen Kugeln, verstaute alles in meiner Tasche und machte mich auf den Weg, um meine Errungenschaften zu testen.

 

Zuhause nahm ich erst mal ein Entspannungsbad und machte es mir dann auf meinem Sofa bequem. Dieser Gummischwanz sah schon verdammt ordinär aus. Eigentlich ziemlich echt. Ich stellte fest, dass aus der Öffnung auf der Eichel Luft raus kam, wenn man den Sack zusammen drückte. Mir fiel sofort eine künstliche Besamung ein. Ist ja praktisch, dachte ich, Du besorgst dir irgendwie Sperma, saugst es mit dem Teil an und pumpst es in dich rein. Ich stellte beim Berühren meiner Muschi fest, das mich diese ganze Geschichte ziemlich erregt hatte, denn mein Unterleib hatte sich bereits auf meine Errungenschaft vorbereitet.

 

Langsam setzte ich die künstliche Eichel an, und ließ sie ein paar mal zwischen meine feuchten Lippen fahren. Meine Erregung stieg an. Als ich die Eichel vor meinen Eingang platzierte musste ich schon ein wenig Druck ausüben, um das Teil rein zu schieben. Oooooooooooo, jaaaaaaaaaaaaaa! Wieder ein Gefühl, das ich in der Form noch nicht kannte. Jaaaaaaaaaaaa, guuuuuuuuuuut.

 

Immer schneller fickte ich mich selber, mit der anderen Hand massierte ich nun meinen Kitzler. Es dauerte nicht lange, bis ich einen Super-Orgasmus bekam. Ich freute mich riesig darüber, dass ich den Mut aufgebrachte hatte, mir so ein Teil zu kaufen. Später probierte ich dann auch noch die Kugeln aus.

 

Seitdem machte ich meine Gymnastik kaum noch ohne diese wundervolle Erfindung. Im Laufe der Zeit war es für mich selbstverständlich, täglich (außer wenn ich meine Tage hatte) meinem Körper, etwas gutes anzutun, manchmal sogar morgens und abends. Ich entwickelte auch immer wieder neue Taktiken. Beispielsweise machte ich den Dildo (er hatte unterhalb einen Saugnapf) auf dem Badewannenrand fest, und ritt, ein Bein in der Wanne, ein Bein draußen, regelrecht auf dem Teil.

 

Auch das Lauschen an der nachbarlichen Wohnung machte mir immer noch sehr viel Spaß, aber in die Lustgeräusche mischten sich immer häufiger Streitgespräche. Das offensichtlich Letzte davon hörte man sogar sehr deutlich im Wohnzimmer. Es endete mit den Worten »Hau doch endlich ab, du alte Hure. Lass dich von den anderen ficken, ich habe die Schnauze von dir gestrichen voll.« Ihre letzten Worte: »Fick dich doch ins Knie, du Sitzpisser.« Ein durch Mark und Bein gehendes Türgeknalle ließ die Vorstellung ohne Zugabe zu Ende sein. Irgendwie machte mich die ganze Sache traurig, wieder eine Beziehung gescheitert.

 

Die Wochen gingen ins Land, ohne dass meine Aktivitäten in punkto masturbieren nachließen, im Gegenteil mit jedem wärmeren Tag steigerte sich meine Lust. Es kam auch öfter vor, dass ich mir morgens die Kugeln einführte und sie den ganzen Tag auch im Büro trug. Am wirksamsten waren sie allerdings bei meiner täglichen Gymnastik.

 

Das Horchen an der Schlafzimmerwand hatte ich mir abgewöhnt, denn außer mal mehr oder weniger lauten Schnarchgeräuschen war nichts zu vernehmen, bis ich eines Abends was ganz anderes aus der Nachbarwohnung zu hören bekam. Da war das Stöhnen eines Mannes auszumachen. Als ich meine alte Lauschposition wieder einnahm, waren neben dem Stöhnen noch schmatzende Geräusche auszumachen. »Der onaniert eindeutig. Er holt sich einen runter, das Schwein!« Erschrocken über meine Denkungsweise redete ich fast mit mir selbst. »Jetzt hör aber bitte auf, du machst es doch selber regelmäßig.« Gebannt hatte ich mein Ohr an der Wand, das Stöhnen wurde schneller, das Schmatzen wurde lauter. »Aaaaaaaaaaaaaaaa!« Stille, fertig. Jetzt liegt er da in seinem Saft, dachte ich mir.

 

Das Gehörte ließ mich nicht mehr los. Ständig dachte ich darüber nach, ich machte es zwar sehr selten im Bett, aber wenn, war ich laut. Ein-, zweimal in der Woche holte er sich neben mir liegend, nur durch eine dünne Wand getrennt, einen runter. Irgendeine geheimnisvolle Kraft trieb mich dazu, es ihm gleich zutun. Er müsste es merken. Zu offensichtlich stieß ich, nennen wir es mal kurze Lockrufe, aus. Lag er jetzt mit dem Ohr an der Wand? Gerade diese Ungewissheit machte mich noch heißer. Es ist schon komisch, aber ich habe ihn sehr selten zu Gesicht bekommen, wir müssen wohl zu sehr unterschiedlichen Zeiten unsere Wohnungen verlassen oder betreten.

 

Anders wurde es erst, als die Balkonsaison eröffnet wurde. Ich hatte mir einen kleinen Tisch, zwei Stühle und eine Liege zugelegt. Ich war irgendwie stolz auf diese Einrichtung, es sah unheimlich gemütlich aus.

 

Ich lag an einem Freitagnachmittag genüsslich auf meiner Liege um die ersten warmen Strahlen einzufangen, da betrat er das Geschehen. »Hallo.«, sagte er freundlich, »Na, sind Sie auch so eine Sonnenanbeterin?« Ich grüßte freundlich zurück, »Ja, das kann man sagen. Ich liebe es in der Natur zu sein.« »Sieht ja richtig gemütlich aus bei Ihnen.«, lobte er meine Garnitur. »War gar nicht teuer, gibt es da hinten im Baumarkt.« »Danke, werde gleich mal hinfahren. Mal sehen, ob ich noch so was ergattern kann.« Er ging nun an die Brüstung und schaute in die Runde. Kein schlechter Körper, dachte ich mir, Einen strammen Hintern hat er da in seiner Jeans. »Also passen Sie auf, dass Sie sich keinen Sonnenbrand holen.«, sagte er und weg war er. Hätte ich ihn auf einen Kaffee einladen sollen? Nee war schon richtig so, dachte ich mir, Wir werden wohl des öfteren gemeinsam hier sein.

 

Und so geschah es denn auch gleich am nächsten Tag. Ich sah, wie er morgens seine neuen Balkonmöbel platzierte. Im Gegensatz zu mir hatte er keine Liege, dafür aber vier Stühle. Es war wieder wunderbar warm und ich machte mir nun Gedanken. Was ziehe ich an? Den Bikini von gestern? Oder einen Badeanzug? Nee, ich will ja braun werden. Ich ging im Bikini raus.

 

»Guten Tag, Frau Nachbarin!«, rief er freundlich. »Hallo.«, gab ich zurück, »Jetzt sieht es ja auch bei Ihnen prima aus.« »Danke.«, kam es zurück, »Darf ich Sie zu einer Tasse Kaffee einladen?« »Ja, gerne.«, sagte ich erfreut. »Ok, ich koche uns schnell einen.«, sagte er und verschwand. Er trug Boxershorts und hatte rundherum eine sehr gute Figur, eigentlich ein Traummann, zumindest was die Figur betraf.

 

»So fertig.«, hörte ich ihn, und schon kam er mit einem Tablett aus dem Wohnzimmer. Ich machte einen großen Schritt über den kleinen Begrenzungszaun. »Bitte setzten Sie sich, oder sollten wir nicht besser Du sagen?«, fragte er. »Monika.«, gab ich ohne Zögern zurück. »Ich heiße Frank.« Antwortete er und gab mir höflich die Hand. »Angenehm.«, sagte ich ebenso höflich zurück. »Ich denke angesichts des nicht passenden Getränkes verzichten wir dann mal auf den Bruderschaftskuss.«, grinste er schelmisch zu mir rüber. Ich ging nicht weiter darauf ein, sondern setzte mich.

 

Das Gespräch kam erst sehr schleppend zustande, aber er übernahm die Initiative, und erzählte mir binnen einer halben Stunde fast sein ganzes Leben. Ich konnte mich kaum konzentrieren. Immer wieder stellte ich ihn mir wichsend in seinem Bett vor. Und immer wieder endeten meine Überlegungen mit diesem 'Oh Gott'-Gedanken, dass er es von mir ja eigentlich auch wissen müsste. »Hallo Fräulein, noch da?«, hörte ich ihn plötzlich sagen. »Ja sicher. Erzählen Sie... ähm, erzähl weiter. Wirklich interessant.« »Eigentlich bin ich fertig.«, sagte er ein wenig entrüstet.

 

Jetzt konterte ich blitzschnell. »Aber von Ihrer Freundin haben Sie noch gar nicht gesprochen.« »Freundin?«, fragte er erstaunt, »Ich habe keine.« »Ja, aber als ich hier eingezogen bin, lebte doch eine weibliche Person bei dir. Oder täusche ich mich da?« »Ach so, ja, ach, das war eigentlich keine so richtig feste Sache. Sie hat mich wohl nur so zum Übergang genommen, ich war nicht ihr Typ.« Ok, ich wollte nicht zu neugierig sein. Oder womöglich noch fragen, ob er sich jetzt selber ins Knie fickt. Oder lobend erwähnen, dass ich das mit dem im Sitzen pinkeln ganz gut finde. Ich erzählte ihm stattdessen auch ein paar Stationen aus meinem Leben.

 

Der Nachmittag plätscherte dann so Larifari dahin. »Sag mal, eine Sache habe ich noch, die ich ganz gerne mit dir klären würde.« »Ja? Was denn?« Was will der denn mit dir klären?, dachte ich. »Ich bin begeisterter FKK-Anhänger und ich habe mir gedacht, da es hier ja total geschützt ist, mich hier auch so zu sonnen. Aber wenn es dich stören sollte, dann verzichte ich selbstverständlich darauf.« Ups, was nun? Ich, die noch nicht mal ihr Oberteil beim Sonnen auszieht, soll mir den Balkon mit einem nackten Mann teilen? »Überhaupt nicht.«, log ich was das Zeug hielt, »Ist doch heutzutage ganz normal.«

 

Ich überlegte krampfhaft, wie viele Männer ich nackt gesehen habe, kam aber nur bis zu meinem Ex. »Das freut mich aber ungemein, dass du so weltoffen bist. Mich stört es auch nicht im geringsten, wenn du es auch machst.« Toll, da habe ich doofe Kuh ja was schönes angezettelt. »Ich finde«, fuhr er fort, »man sollte sofort beim ersten Sonnen damit beginnen, dann wird der Körper überall gleichmäßig braun und man läuft nicht Gefahr, sich irgendwo einen Sonnenbrand einzufangen.« »Ja, das stimmt. So, ich muss jetzt aber rüber. Die Bügelwäsche wartet auf mich. Schade, aber war nett, dich kennen gelernt zu haben.« »Ja, das fand ich auch.« »Also mach's gut.«, sagte ich und schon war ich in meinem Wohnzimmer verschwunden.

 

So jetzt haben wir den Salat, dachte ich mir. Soll ich ihm jetzt gestehen, dass ich doch prüder bin als ich vorgab? Oder soll ich etwa nackt mit einem fremden Mann auf dem Balkon liegen? Den ganzen verbleibenden Nachmittag wohnten zwei Seelen in meiner Brust, ein ständiges hin und her meiner Gefühle. Selbst meinem heiß geliebten Gummischwanz schenkte ich keine Beachtung.

 

Am nächsten Morgen weckten mich die warmen Sonnenstrahlen, die durch mein Schlafzimmerfenster drangen. Ein Blick zum Wecker bestätigte meinen Verdacht, den halben Sonntagmorgen verschlafen zu haben. Was soll's dachte ich mir, du hast eh nichts vor, also rege dich bitte nicht auf.  

Noch etwas verschlafen stand ich auf, und ging durchs Wohnzimmer, um dem Sommer durch meine Balkontür Einlass zu gewähren. Vorsichtig schaute ich zu meinem Nachbarbalkon herüber, da ich Frank nicht entdecken konnte, wagte ich mich in meinem Nachtdress, außer einem T-Shirt trage ich nachts nichts, auf den Balkon, um zu testen, ob die Sonne es ermöglichte, mein Frühstück draußen einzunehmen. Ich lehnte mich etwas über die Balkonbrüstung, als ich plötzlich ein »Guten Morgen, Monika.« hörte.

 

Erschrocken blickte ich rüber. Unten auf dem Boden lag Frank rücklings auf einer Luftmatratze. »Guten Morgen.«, gab ich verwirrt zurück. »Ich konnte gestern noch keine passende Liege zu meinen Stühlen bekommen. Deshalb muss ich vorerst mit der Matratze vorlieb nehmen.« Mein Augen waren auf sein bloßes Geschlecht gerichtet, er sonnt sich also Tatsächlich nackt. Plötzlich, wurde mir bewusst, wie ich vor ihm stand. Mein T-Shirt reichte gerade bis zum Anfang meiner Schamhaare und da er praktisch auf dem Boden lag, musste er eine gute Sicht auf meinen Schambereich haben. »Ich gehe dann erst mal wieder rein.«, stotterte ich hervor, und trat den Rückzug an.

 

 

Teil 2:

 

Was nun? Einerseits hatte ich mir schon vorgenommen, heute das aller erste Mal auf meinem Balkon zu frühstücken, andererseits lag zwei Meter weiter ein nackter Mann. Bist du eigentlich blöd?, schoss es mir durch den Kopf, es ist deine Wohnung dein Balkon, also nutze ihn auch. Ok, ich setzte die Kaffeemaschine in Gang und duschte erst mal ausgiebig. Mit einem Tablett, einer kurzen Jeans und einem Sonnentop betrat ich nach einiger Zeit wieder meinen Balkon. Er lag immer noch da, nackt wie Gott ihn geschaffen hatte, und las ein Buch. »Einen guten Appetit wünsche ich dir.«, rief er rüber. Ich bedankte mich freundlich und machte mich über mein Knäckebrot her. Ich ertappte mich dabei, dass ich Blickkontakt zu seinem Geschlecht suchte. Und siehe da, kein Hindernis versperrte die Aussicht. Ich dachte über die Frage nach: Hast du womöglich den Sitzplatz extra so gewählt?

 

Als ich mal wieder einen Blick riskierte, zuckte ich zusammen als er mich plötzlich ansprach. »Ist ja wirklich ein Bombenwetter heute.« Was soll er von dir denken, wenn du da immer hin guckst? »Ja, da hast du recht. Nur die Sonne blendet doch ein bisschen.«, log ich, »Ich werde mir mal meine Sonnenbrille holen.« Gesagt getan. So, ging es durch meinen Kopf, jetzt kann er mich wenigstens nicht mehr erwischen, wenn meine Augen mal wieder Stellen absuchten, wo man als gut erzogenes Mädchen eigentlich nicht hin gucken sollte.

 

Nachdem ich mit dem Frühstück fertig war, rauchte ich genüsslich eine Morgenzigarette und blinzelte aus den Augenwinkeln auf den Pimmel meines Nachbarn. Der schien zu schlafen, denn er lag ruhig, aber zu Seite schauend, weich auf dem Meer von Schamhaaren. Die Eichel war fast ganz von seiner Haut umschlossen. Weiterhin fiel mir sein großer Hodensack auf. Ich musterte nun jedes Detail an ihm. Ich musste mir eingestehen, dass ich anfing, Gefallen daran zu finden, bequem von meinem Gartenstuhl aus, das Geschlecht eines Mannes zu mustern.

 

Ich muss wohl leicht eingedöst sein, als ich ihn plötzlich reden hörte. »Das ist sehr wichtig, gerade in der ersten Zeit. Oh, Mann. Letztes Jahr habe ich nicht aufgepasst, und da hatte ich vielleicht mal einen Sonnenbrand, besonders wenn die Haut sich mal straffte.«, grinste er mich an. Ich sah nun, dass er sich aufgerichtet hatte, dass er damit beschäftigt war, sich unten einzucremen. Ungeniert umschloss er seinem kleinen Freund mit der ganzen Hand und schmierte ihn ein. Als er sein Werk beendet hatte, ließ er sich wieder auf Matratze fallen.

 

Sein Pimmel glänzte nun regelrecht. Die Haut, die eben noch schützend die Eichel umschloss, war nun ganz zurückgezogen. Und ich hatte das Gefühl, dass er alles in allem etwas dicker war als eben. Geiler Anblick, schoss es mir durch den Kopf. Ich beobachtete weiter, dass seine Vorhaut ganz, ganz langsam in Richtung Eichel rollte. Es wird Zeit einige Besorgungen zu machen, schoss es mir durch den Kopf. Schade eigentlich, ich hätte noch gerne etwas gespannt.

 

Im Supermarkt, beim Bäcker eigentlich ständig hatte ich das Bild von Frank vor Augen, wie er da so auch dem Balkon lag. Und ich stellte fest, dass ich mich beeilte, so schnell wie möglich wieder auf meinen Balkon zu kommen. Ich holte noch schnell einen Hamburger. Zu Hause angekommen, war mein erster Gang auf den Balkon, doch von Frank war weit und bereit nichts zu sehen. Auch seine Tür schien verschlossen. Irgendwie machte sich Enttäuschung in mir breit. Etwas lustlos stopfte ich den Hamburger in mich rein. Ich überlegte, wie ich mich jetzt wirklich auf meiner Liege präsentieren sollte. War ich verklemmtes Ding wirklich in der Lage, mich nackt zu sonnen? Er tat es ja schließlich auch.

 

Nach einigen hin und her entschloss ich mich spontan für nahtlose Bräune auf meinem Körper. Ist schon irgendwie geil, dachte ich, als ich zehn Minuten später nackt auf dem Rücken lag. Zwischen meinen Beinen stellte ich ein sonderbares Gefühl fest. Kann so ein winziges Bikinihöschen soviel ausmachen? Froh über meine Entscheidung döste ich in der warmen Nachmittagssonne ein.

 

Als ich wieder erwachte, war von Frank immer noch nichts zu sehen. Ich vertrieb mir bis zum Abend die Zeit mit lesen. Auch als es kühler wurde und es Zeit war rein zu gehen, war er offensichtlich noch nicht wieder nach Hause gekommen.

 

Ich beschloss, einen gemütlichen Fernsehabend mit einer Flasche Rotwein zu verbringen. Gegen elf hatte der Rotwein meinen Körper langsam in Besitz genommen. Etwas dammelig, aber durchaus zufrieden, trat ich den Weg ins Bett an.

 

Meine Gedanken kreisten immer noch um den Anblick beim Frühstück. Ich bekam ihn einfach nicht von meinen Augen. Automatisch suchten meine Hände die Zonen meines Körpers, die mir wohlige Schauer verschafften. Ganz zärtlich gingen meine Finger nun mit meinen Schamlippen um. Immer wieder fuhren sie an den Außenseiten hoch und runter. Zufrieden stöhnte ich in die Stille der Nacht. Meine Hände wurden forscher. Ein Finger umkreiste meinen Kitzler. »Ohhhh, jaaaaa.«, entkam es mir. Mein Atem wurde ein wenig heftiger, die andere Hand fing nun an, meine harten Nippel zu kneten. Ich konnte jetzt nicht mehr leise sein. »Aaaaaaaaa, mmmmmmm... guuuuuuuuuut.«

 

Plötzlich ließ mich ein Geräusch hoch schrecken. Was war das?, schoss es mir durch den Kopf. Jetzt wieder, es kam von nebenan. Es hörte sich wie Stöhnen an. Automatisch horchte ich, so wie ich es schon oft gemacht habe. Nun konnte ich deutlich hören, wie Frank nebenan stöhnte, sogar schmatzende Geräusche waren auszumachen. Sofort stellte ich mir die Situation vor. Er lag auf dem Rücken und bearbeitete sein steifes Glied. Meine Erregung steigerte sich schlagartig. Ich konnte nicht anders, als da weiter zu machen, wo ich gerade aufgehört hatte. Selbst mein Stöhnen wurde lauter. »Oooooojaaaaaa.« Ich war feucht wie lange nicht mehr. »Guuuuuuuuut.«

 

Bildete ich mir das jetzt ein, oder wurde es neben mir auch lauter? Egal, ich brauche jetzt einen Höhepunkt. Immer schneller massierte ich jetzt meine Klitoris, immer härter quetschte ich meine Nippel zwischen Daumen und Zeigefinger, immer lauter und hemmungsloser wurde mein Stöhnen. »Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa.« Der Orgasmus ließ meine Beine zittern, immer wieder war dieses Gefühl zwischen meinen zusammengepressten Schenkeln spürbar.

 

Von nebenan vernahm ich ein heftiges »Ja, ja, ja, ja, ja, jaaaaaaaa.« Stille. Was in alles in der Welt ist in dich gefahren, wie konntest du dich so gehen lassen? Es war wohl nur dem Wein zu verdanken, der mich sanft, aber entschlossen ins Land der Träume schubste, dass ich mich nicht selber von Gewissensbissen geplagt zum Tod durch Erhängen verurteilt habe.

 

Als ich am nächsten Morgen erwachte und meine Gedanken sortiert hatte, entschloss ich mich, nie wieder im Leben an Sex zu denken, geschweige denn selber Hand an meinen Körper zu legen. Mein erster Gang führte mich zum Balkonfenster. Nichts war von Frank zu sehen. Ein Gefühl von Erleichterung und Enttäuschung überkam mich. Was war bloß los mit mir?

 

Unter der Dusche stellte ich mir die Frage, ob ich mich vielleicht in ihn verknallt hätte. Ein lautes »Nein!« entsprang meinem Mund. Oder doch? Wie merkt man eigentlich, dass man verliebt ist? Ein Gefühl der Schärfe stieg schon wieder in mir hoch. Mein Gott, Moni, nicht schon wieder. Was ist bloß los mit dir? Eine geheimnisvolle Kraft trieb mich dazu, zwischen Abtrocknen und Zähne putzen einen Ritt auf meinem, auf dem Badewannenrand stehenden Kunstpimmel zu absolvieren. »Ja, oooooooohhhh jaaaaa, scchööööön.« Fast schon wieder erschöpft, aber immer noch heiß, stieg ich von meinem Hengst, putzte mir die Zähne und zog mir mein T-Shirt über. Es kam mir gar nicht in den Sinn mehr anzuziehen und so kam es dann, dass ich quasi unten ohne draußen saß und frühstückte.

 

Ich war nicht lange alleine, denn Frank betrat nur mit einer Boxershorts seinen Balkon. »Guten Morgen, Monika.«, grinste er mich freundlich an. »Hallo, schöner Nachbar.«, kam es aus meinem Munde, ohne dass ich es wirklich wollte. »Ach«, schwärmte er, »was bin ich doch nur für ein glücklicher Mensch, schönes Wetter und ein so bezaubernder Anblick gleich nach dem Aufstehen.« Ungeniert sah er mir zwischen meine Beine. Komischerweise war es mir nicht mal unangenehm. Ich tat es ihm gleich und bemerkte eine auffällige Beule in seiner Hose. »Darf ich dich zu einem Frühstück einladen?«, fragte ich mit einem verschmitzten Lächeln. »Nichts lieber als das.« Und schon stand er vor meinem Tisch.

 

Ich besorgte schnell ein Gedeck für ihn und wir frühstückten wie ein altes Paar zusammen. »So«, sagte er als wir fertig waren, »jetzt eine Zigarette und der Tag ist meiner.« »Warte, ich hole sie schnell.«, antwortete ich. »Lass nur.«, konterte er, »Wo hast du sie?« »Gleich vorne auf dem Wohnzimmertisch.«, sagte ich und schon war er verschwunden. »Ich benutze mal eben deine Toilette.«, hörte ich ihn rufen. »Ja, mach das.«, rief ich zurück. »Neeeeeiiiiiiin!«, stieß ich unkontrolliert aus, siedendheiß fiel mir ein, dass mein Kunstpimmel noch auf dem Badewannenrand stand. »Hast du was gesagt?«, kam es zurück aus meiner Wohnung. »Nein schon gut.«, ich ergab mich einfach der Situation. Peinlich, peinlich. Was wird er denken?  

Aber kurz darauf kam er auch schon freudig wieder, nahm eine Zigarette aus der Schachtel, zündete sie an und reichte sie mir. »Warte mal eben«, sagte er, »ich hole mal eben was.«, und verschwand diesmal in seinem Zuhause. Was kommt jetzt, schoss es mir durch den Kopf? Lange brauchte ich nicht zu grübeln, denn da stand er schon wieder vor mir mit einer Flasche Sekt und zwei Gläsern. »So, schöne Nachbarin, auf unser erstes gemeinsames Frühstück müssen wir unbedingt anstoßen. Außerdem haben wir noch was nachzuholen.« Erstes gemeinsames Frühstück?, wiederholte ich in Gedanken, er sagt das so, als wären wir von nun an ein Paar.

 

Fachmännisch entkorkte er die Flasche, füllte die Gläser und reichte mir eins. Förmlich baute er sich vor mir auf. »Monika...«, er machte eine Handbewegung, die ich so deutete, dass ich mich auch hinstellen sollte, was ich dann auch Tat. »Monika, ich bin stolz, so eine schöne Nachbarin zu haben und wünsche mir noch viele gemeinsame Mahlzeiten mit dir.« Sprachlos und etwas verlegen guckte ich ihn an. Er lächelte, hob sein Glas, prostete mir zu, und nahm einen großen Schluck. Danach stellte er sein Glas ab, nahm meinen Kopf in beide Hände, »Und jetzt das, was wir noch nachholen müssen.«, und schon spürte ich seine Lippen auf meinen. Ganz kurz berührten sich unsere Zungen, dann löste er sich wieder von mir uns setzte sich.

 

Aus lauter Verlegenheit trank ich mein Glas hastig leer, was aber schnell wieder von ihm gefüllt wurde. Er merkte wohl, dass ich mit der Situation meine Schwierigkeiten hatte und fing ein belangloses Gespräch über unser sonstigen Nachbarn und der näheren Umgebung an. Wir unterhielten uns eine ganze Weile, bis er plötzlich feststellte, dass die Flasche nichts mehr hergab. Er machte sich auf den Weg, um eine neue zu holen.

 

Ich hatte mich mittlerweile auch wieder gefangen. Es war wohl dem Sekt zu zuschreiben, denn normalerweise singe ich nach dem zweiten Glas schon alte Volkslieder, die mein Vater immer trällert. Noch eh ich mich versah, hatte Frank eine weiter Flasche geöffnet und die Gläser gefüllt. Ich hatte gerade mein Glas angesetzt, als Frank mich fragte »War schön gestern Abend, fandest du nicht auch?«

 

Augenblicklich bekam ich einen Hustenanfall und der bereits getrunkene Sekt landete auf den Boden. »Ich fand es jedenfalls geil.«, grinste er mich schelmisch an. »Was, was meinst du?«, stotterte ich. »Na, du weißt schon, unser kleines Spiel.« Jetzt war ich es, die die Flasche nahm, mein Glas füllte und es in einem Zug leerte. »Meinst du, äm... meinst du, als wir schon im Bett lagen?«, fragte ich mit leiser Stimme. »Genau. Du hattest doch auch deinen Spaß, oder etwa nicht?«, kam es zurück. »Ja, schon. Aber es ist mir ehrlich gesagt etwas peinlich.«, erwiderte ich, ohne ihn dabei anzusehen. »Komm, Monika, das braucht dir doch nicht peinlich zu sein. Macht doch jeder, oder glaubst du nicht?« »Doch, doch. Na ja, ich weiß auch nicht so richtig.«, stammelte ich wieder. Plötzlich sagte er mit einem Blick zur Uhr, »Verdammt. Gleich schon eins, ich muss mal eben ganz kurz zu meiner Mutter. Soll ich noch etwas Sekt von der Tanke besorgen?« »Ja, mach das.« Mir war jetzt alles recht. Hauptsache, das Thema kommt nicht mehr ins Spiel. Er wandte sich ab, »Aber tu mir einen Gefallen. Bleib so wie du bist, du bist so ein netter Anblick.« Erst jetzt bemerkte ich wieder, dass ich ja unten nackt war und er einen guten Einblick in meinen Schambereich hatte. »Ja, mach ich. Bis später.«, rief ich ihm nach, und weg war er.

 

Jetzt hatte ich Zeit meine Gedanken zu sammeln, sofern das nach dem reichlichen Genuss des prickelnden Getränkes möglich war. Jetzt ist es sowieso egal sagte ich laut vor mich hin und schenke noch mal nach und steckte mir eine Zigarette an. Viel, sehr viel war an diesem Morgen auf mich eingestürzt. Erst die Sache mit Frank und dem Frühstück, dann die Geschichte mit dem Dildo, der unverhoffte Kuss und der Hammer mit der Geschichte von gestern Abend. Nach längerer Überlegung und nach einem weiteren Glas Sekt, kam ich zu der Überzeugung, dass ich mich hemmungslos in Frank verknallt hatte. Ein wohliges Gefühl ging durch meinen Körper, ein Griff zwischen meine Beine bestätigte meinen Zustand, ich war feucht wie selten.

 

Schon etwas wackelig auf den Beinen begab ich mich zu Toilette, wo mir beim Pinkeln dieser Kunstpimmel auf dem Badewannenrand eindeutige Angebote machte. Um ihn nicht zu sehr zu enttäuschen, gab ich nach und ritt eine Runde auf ihm, wobei ich Probleme hatte, nicht abgeworfen zu werden. Als ich zurück auf meinen Balkon stolperte, lachte mich die Flasche vom Tisch aus an. Warte Freundchen, lallte ich laut, jetzt mache ich dich alle, nahm sie, und trank den Rest ohne Umweg durch ein Glas aus. Ich entschied mich für ein kleines Schläfchen auf der Liege. Aber nicht, ohne vorher noch mal genüsslich meine Schamlippen zu streicheln. Hoffentlich können sie schwimmen, sonst ist es schlecht um sie bestellt, dachte ich mir, und schon war ich im Traumland, aber diesmal in dem Traumland nur für Erwachsene.

 

»Haaaaaaaaaaaallllloooooo...«, vernahm ich aus weiter Ferne, »Haaaaalloooo Monika, ich bin wieder da.« Als ich versuchte meine Augen zu öffnen, sah ich zunächst oben und unten einen schwarzen Balken. Scheinbar hatte ich im Breitband-Format geträumt? Frank lächelte mich an, rechts und links je eine Flasche Sekt in der Hand. »Aha, drei Freunde!«, rief ich erfreut. Mit einem lauten Knall eröffnete Frank die Nachmittags-Saison.

 

Ich rappelte mich nun langsam hoch, stellte meine Beine rechts und links neben meine Liege. Es war mir egal, ob es ordinär aussah oder nicht. Nein, stimmt nicht. Es sollte ordinär aussehen. »Setzt dich mal zu mir, mein Schatz.«, lallte ich mehr zu Frank als dass ich es sagte. Er ließ sich nun dicht vor mir auf der Liege nieder, sofort umschlang ich seinen Hals und drückte ihm meine Lippen auf seinen Mund. Stürmisch drang ich mit meiner Zunge in ihn ein.

 

Noch nie zuvor habe ich einen Menschen so wild geküsst. Lange kämpften unsere Zungen miteinander. »Oh, Frank, ich will dich. Ich bin so heiß auf dich.« Zärtlich saugten seine Lippen jetzt an meinem Hals. »Jaaaa, komm, mein Schatz. Ich brauche das so sehr.« Meine Hand wanderte ohne Umwege in seine Hose, ein gewaltiges Teil fand ich dort vor. »Oh, Frank, ich brauche einen richtigen Schwanz, deinen Schwanz! Komm, zieh bitte deine Hose aus.« Das ließ er sich nicht zweimal sagen und schon hatte er seine ganze Pracht freigelegt. Steil ragte er nach oben.

 

Ich hatte mich jetzt vor ihm auf den Boden gekniet, und lutschte gierig an seiner Eichel. »Jaaaaa«, stöhnte er, »jaaaa, du geiles Luder... nimm ihn dir.« Ich war vor lauter Geilheit wie von Sinnen. Mit der einen Hand wichste ich diesen Prachtschwanz, mit der anderen bearbeitete ich meine feuchte Grotte. Mit harten Stößen fickte er in meinem Mund. »Jaaaaa, knete meine Eier. Komm, ich brauche das, jaaaaaa.« Ich knetete nun seinen Sack durch, immer schneller wurden seine Fickbewegungen. »Jaaaaaaa, ich komme gleich, oh ist das geil.« Sein Schwanz fing an zu zucken, wie eine Besessene wichste ich ihn nun, ich wollte seinen geilen Saft. »Komm, Schatz«, rief ich ihm zu, »komm spritz mir alles in den Mund. Komm, ich brauche das jetzt.« Und schon schoss mir der warme Liebessaft in den Mund. Ich schluckte wie eine Wilde. Bis zum letzten Tropfen saugte ich diesen sagenhaft geilen Schwanz aus.

 

Frank sackte seitlich auf die Liege, erschöpft und glücklich wie nie, lag ich mit meinen Oberkörper auf ihm. »Ich liebe dich, ich liebe dich so sehr.«, murmelte ich vor mich hin. Er rappelte sich hoch, nahm mich in den Arm und gab mir einen ganz zärtlichen Zungenkuss. »Monika«, flüsterte er ganz leise, »ich lass dich nie wieder gehen.« Vor lauter Rührung vergoss ich ein paar Tränen, die er liebevoll mit seinen Lippen aufsog. Schon Sekunden später war sein Versprechen null und nichtig, denn er verlor den Kampf mit meiner Blase, die sich nichts sehnlicher wünschte als Druck abzubauen.

 

Als ich wieder die Städte unseres ersten gemeinsamen Liebesbeweis betrat, saß Frank am Tisch, hatte die Gläser gefüllt und uns eine Zigarette angesteckt. »Monika, ich liebe dich.« »Ich dich auch, mein Schatz.« Genüsslich zogen wir an unseren Zigaretten, ungeniert rieb ich dabei meine Klitoris, ich war immer noch heiß, wie nie. »Frank, ich möchte, dass du mich fickst. Ich habe es satt, Gummi in meine Fotze zu schieben.« »Was glaubst du, was mein sehnlichster Wunsch ist?«, sagte er, »Ich möchte in dir sein. Deine Fotze treibt mich schon seit Tagen zu Wahnsinn. Komm, lass uns rein gehen, ich will dich in deinem Bett ficken.«

 

Seitdem ich hier wohne, bin ich noch nie so schnell im Schlafzimmer gewesen wie an diesem Tage. Es war ein unbeschreibliches Gefühl, als er in mich eindrang. Ganz behutsam schob er seinen Schwanz Zentimeter für Zentimeter in mich rein. Ich hatte das Gefühl, ich explodiere. Ich konnte es nicht erwarten, bis er mich endlich ganz ausfüllte. »Ja, Frank, fick mich. Fick mich richtig durch, deine kleine Moni braucht das.« Er erhöhte das Tempo, seine Stöße wurden härter. »Oaaaaaaaajaaaaaa, mach mich fertig, jaaaaaaaaaaaaaaaa.« Mit seinen Zähnen knabberte er an meinen steinharten Nippeln. Ich war nicht mehr auf dieser Welt. Ich konnte es nicht länger aushalten, es musste was passieren. »Jaaaaaaaaaaaa, ja... ja... ja... ja, ich kooooomeeeeeee jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa.« Spätestes jetzt wusste der Vermieter des Hauses, der drei Stockwerke unter uns wohnte, dass er sich um zumindest einen neuen Mieter kümmern musste. Aber es ging nicht anders, ich musste meine Geilheit raus schreien.

 

Wir wurden ein Paar und verlebten sehr, sehr glückliche Jahre zusammen. Man muss nur etwas Geduld mitbringen, dann klapp es auch mit dem Nachbarn.